29.07.2006 : Die ersten Himbeeren sind reif.
Jetzt kann man schon die ersten Himbeeren pflücken. Große Pflückgefäße empfehlen sich noch nicht, ein, zwei Kilo kann man aber schon ohne großere Mühe pflücken. Himbeeren gibt es im Beerenland, Völkermarkter Straße, in Karnburg-Lind, in Feldkirchen und in Althofen.28.06.2006 : Die schönsten Erdbeeren ...
Die schönsten Erdbeeren ....

... gibt es jetzt im Erdbeergarten der Familie Schwarz am Faakersee-Bogenfeld, und im Erdbeergarten Feldkirchen. In Klagenfurt ist der Höhepunkt überschritten, rund eine Woche gibt es hier noch die süßesten, schon ein wenig kleineren Erdbeeren.
24.06.2006 : Mehr Information zum Kampf um Erdbeerfelder
Der heute in der Kleinen Zeitung abgedruckte Artikel über den Kampf um die Erdbeerfelder veranlasst mich zu den nachfolgenden Bemerkungen: Vorgeschichte.Ich habe 1979 begonnen in Kärnten Erdbeerkulturen (Erdbeergarten) zu betreiben, lange bevor Andreas Weber seine ersten Erdbeeren pflanzte. Als Andreas Weber Jahre später sein erstes Erdbeerfeld in Wolfsberg plante, gab ich ihm Hilfe. Er erhielt von mir kostenlose Beratung und ich lieh ihm meine Pflanzmaschine und meinen Strohstreuer.
Webers erster Kampf um ein Stück vom Erdbeerkuchen
Wenige Jahre später wollte Bartlbauer-Weber "sein Stück vom Erdbeerkuchen" und setzte sich mit Erdbeerfeldern von Wolfsberg bis Lind ob Velden neben Felder von Erdbeerland und einem anderen Mitbewerber. Wie heute gab es auch damals einen Preiskampf um Erdbeeren, der den Preis bis zu acht Schilling pro Kilo Erdbeeren sinken ließ. Damals war aus Sicht des Erdbeerlandes Weber der "Konkurrent". Und Weber war damals anscheinend der Ansicht, dass doch genug Platz für Mitbewerber auf dem Erdbeermarkt neben Erdbeerland sei. Weber hat den Kampf verloren, die Erdbeer-Fronten wurden neu gezogen und Weber zog sich zurück in die Bezirke Wolfsberg und Völkermarkt. Dann gab es friedliche Jahre auf dem Erdbeermarkt.
Neuer Angriff
Mit dem Vorbesitzer des Erdbeerlandes hatte ich ein Übereinkommen, nach dem ich in freiwilliger Selbstbeschränkung im Großraum Klagenfurt keine Erdbeeren pflanze und der Besitzer des Erdbeerlandes sagte zu, in Kärnten keine Himbeeren zu pflanzen, was ihm leicht fiel, weil er daran ohnehin kein Interesse hatte. Mit der Übernahme des Erdbeerlandes durch Andreas Weber änderte sich diese Situation, denn Bartlbauer-Weber hatte auch Appetit auf Himbeerkuchen und pflanzte zwei Himbeerfelder in Klagenfurt, eines in unmittelbarer Nähe meines Himbeerfeldes und eines in Viktring. Ich habe aber Verständnis dafür, dass es Herrn Weber nicht schmerzt, wenn ich zuschauen muß, wie meine Himbeeren verfaulen. Ich wußte mir zu helfen und pflanzte Erdbeeren um den zu erwartenden Umsatzverlust auszugleichen. Der Erdbeermarkt ist ohnehin größer und interessanter als der Himbeermarkt.
Gemeinsam mehr ereichen
Meine Philosophie bezüglich Erdbeerfelder und Erdbeerfeld-Betreiber heißt "Small is beautiful". Ich berate Bauern, die Beeren pflanzen wollen, gebe ihnen mein Know How weiter, leihe ihnen Pflanzmaschine etc.. Ich berate sie auch in Hinblick auf das Marktpotential und es ist Platz für neue Mitbewerber, denn ein Monopol auf dem Erdbeermarkt für Erdbeerland ist nirgends gesetzlich festgelegt. Wenn mich Weber um Rat gefragt hätte, hätte ich ihm geraten mit seinen Mitbewerbern freundlich zu reden, ihnen Raum zu lassen. Und wenn mich die Mitbewerber in Villach um Rat gefragt hätten, hätte ich geraten, die Erdbeeren wie Weber um 50 Cent zu verkaufen. Dem Konsumenten würde ich raten nicht bei Monopolbetrieben einzukaufen, die ihr Monopol derart rücksichtslos verteidigen. In allen Erdbeerländern außer im Großraum Villach kostet ein Kilo Erdbeeren 2,05 Euro. Im Erdbeergarten in Feldkirchen kostet das Kilo Erdbeeren 1,95 Euro. In meinem Beerenland in Klagenfurt, Völkermarkterstraße kostet das Kilo Erdbeeren 1,65 Euro. Was kosten Erdbeeren, wenn es nur mehr das Erdbeerland des Bartlbauer-Weber gibt? Monopole sind einfach nicht mehr in. Konkurrenz belebt das Geschäft. Der Kampf um den Erdbeermarkt sieht mir ein wenig nach dem Kampf David gegen Goliath aus. Wer gewonnen hat (und warum), kann man in der Bibel nachlesen. :-)
23.06.2006 : Kampf auf dem Erdbeerfeld
Kampf auf dem Erdbeerfeld
Aus "gegebenem Anlaß" erlaube ich mir hier einen Artikel aus der Kleinen Zeitung vom 23. Jini 2006 zu zitieren, den ich heute amüsiert gelesen habe:
Streit um die Erdbeerfelder. "Erdbeerland"-Besitzer und bäuerliche Mitbewerber sehen sich gegenseitig bedroht. Erdbeerland startete extremes Preisdumping.
Raufende Bauern am Erdbeerfeld. Einer will das Feld des anderen fotografieren, der andere entreißt ihm die Kamera, dann fliegen die Fäuste. Die Polizei schreitet ein. Im Großraum Villach tobt der Existenz- und Preiskampf rund um die Erdbeeren, eine Ausweitung auf ganz Kärnten ist nicht auszuschließen. Der Lavanttaler "Bartlbauer" Andreas Weber hat 2003 alle 25 Kärntner "Erdbeerland"-Felder vom Vorbesitzer erworben und verteidigt nun sein Monopol. Konkurrenten, die neben oder vor seinen Feldern Erdbeeren angepflanzt haben, will er durch beispielloses Preisdumping niederringen. In allen Kärntner Erdbeerländern kostet das Kilo 2,05 Euro, zwischen Lind ob Velden und Feistritz/Gail seit Samstag aber nur 50 Cent.
Werbetafel. "Fünf Meter neben dem Eingang zu meiner Erdbeeroase in Treffen und Landskron hat der Bartlbauer seine 50-Cent-Werbetafel aufgestellt", klagt Manfred Juswiak, der Erdbeeren um zwei Euro verkauft. "Das ist eine gezielte Aktion, um uns kleine Bauern kaputt zu machen". Deshalb sei es auch zu den Handgreiflichkeiten mit Bartlbauer-Sohn Hieronymus Weber gekommen.
Grund. Jungbauer Martin Ruländer aus St. Agathen wurde die 50-Cent-Werbetafel auf seinem eigenen Grund vor die Nase gesetzt. "Der Großteil der Kunden geht zum Erdbeerland nebenan. Ich schmeiße bald die Nerven weg", ist Ruländer, der sich ein zusätzliches Standbein schaffen wollte, entsetzt. "Warum soll ich als Einheimischer zurückstecken"? Weber wünscht sich mehr "Respekt" von den Konkurrenten. Immerhin habe er sehr viel Geld für Erdbeerland und die Markenrechte bezahlt, in Villach sei der Markt zu klein für weitere Plantagen.
Mitbewerber. "Wir haben uns nirgends neben Mitbewerber hingesetzt", betont Weber. Die Bauern aber hätten sich direkt vor seine Zufahrt platziert. "Ich kann entweder zuschauen, wie meine Erdbeeren verfaulen, oder sie zu einem Anerkennungspreis an die Kunden verkaufen", verteidigt Weber seinen Kampf um den Markt. Er werde überall in Kärnten ähnlich reagieren. Für neue Mitbewerber sei eben leider kein Platz. ELKE FERTSCHEY
16.06.2006 : Jetzt geht es so richtig los
Jetzt geht es so richtig los
Jetzt sind die Beeren los! Das warme Wetter hat die Reife der Erdbeeren endlich in Schwung gebracht. Ab heute sind alle Erdbeerfelder geöffnet. Die Kulturen sind gesund und gut gepflegt. Genießen Sie die Erdbeerzeit!
01.06.2006 : Erdbeerernte beginnt in wenigen Tagen
Erdbeerernte beginnt in wenigen Tagen
Nur noch ein paarmal schlafen, dann beginnt die Erdbeerernte im Beerenland.

In Klagenfurt, Völkermarkterstraße sind schon die ersten Erdbeeren rot. Hier kann ab Wochenbeginn gepflückt werden.
Im Beerenland Bio in Rosegg hat die Ernte bereits begonnen.
Im Beerenland der Familie Schwarz in St. Niklas und im Erdbeergarten Feldkirchen wird die Ernte in 7 bis 10 Tagen beginnen.
Hoffen wir auf ein schönes, nicht zu kühles und nicht zu heißes Erntewetter.
26.01.2006 : Mehr Einkommen mit biologischen Beerenkulturen
Mehr Einkommen mit biologischen Beerenkulturen
Biologische Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Ribisel – zum Selberpflücken oder gepflückt ab Hof – sind mit Deckungsbeiträgen von 5000 bis 15.000 Euro je Hektar eine interessante flächen- und arbeitsproduktive Nische.

Damit interessierte Betriebe mit so wenig Risiko wie nur möglich und so schnell wie möglich starten können, gibt es das Projekt „Beerenland“, in dem für Beerenobstbetriebe Beratung und Betreuung in partnerschaftlicher Kooperation angeboten wird.
Dabei ist die Partnerschaft gleichermaßen für Neueinsteiger wie für bereits bestehende Beerenobstkulturen interessant. In Kärnten laufen seit 2004 erfolgreich Pilotprojekte.
Bündelung des Einkaufs
Die arbeitsteilige Organisation, in der sich die Partnerbetriebe um Anbau, Pflege und Verkauf kümmern, die Dachorganisation „Beerenland“ für Know-how, Beratung, Bündelung des Einkaufs in Form einer Einkaufsgemeinschaft, überbetrieblichen Einsatz von Spezialmaschinen, professionelles Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sorgt, schafft ein enormes Kostensenkungspotenzial und öffnet Marktchancen mit hohem Einkommenspotenzial ohne zusätzliche große Investitionen. Die einprägsame, österreichweit geschützte Marke „Beerenland“ wird von Kunden intuitiv als „Paradies zum Pflücken“ verstanden. Für Biobetriebe wird die Bezeichnung „Beerenland bio“ verwendet. Ein vertraglich geregelter Gebietsschutz schafft einen geringeren Eigenwettbewerb zwischen den Partnerbetrieben.
Seminar am 8. Februar
Am 8. Februar findet von 13 bis 17 Uhr in der Landwirtschaftlichen Fachschule Ehrental das Fachseminar „Biologischer Beerenobstanbau“ statt.
- Inhalt: Anbau, Sortenwahl, Kulturpflegemaßnahmen, Vermarktung und Veredelung von Beerenobst, Projektvorstellung „Beerenland“, praktische Erfahrungen im Bio-Beerenobstanbau.
- Referenten: Mag. Karl Waltl (Bio-Obstbauberater der LK Steiermark), Hans Kohlweiss (Praktiker und Initiator des Projektes „Beerenland“), Hans Aichholzer (Bio-Berater Bio Ernte Austria – Kärnten).
- Kursbeitrag: 15 Euro.
- Anmeldung: bis 6. Februar, bei Elisabeth Thaler unter Telefon (0 46 3) 33 2 63-17.
Autor: Hans Aichholzer 26.01.2006
In: www.lk-kaernten.at
15.09.2005 : Erntedank
Die heurige Erntesaison ist zu Ende gegangen. Das Wetter war während der Himbeer- Brombeerernte nicht so, wie wir es uns gewunschen hätten. Wir sagen allen unseren Kunden herzlichen Dank für ihren Besuch, und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
25.08.2005 : Himbeer pflücken kübelweise
Himbeer pflücken kübelweise
Gegenüber dem Vorjahr ein klein wenig verspätet ist jetzt die Zeit gekommen, wo man Himbeeren kübelweise pflücken kann.
Himbeeren reifen jetzt in Massen
Jetzt reifen die Himbeeren schneller, als sie gepflückt werden können. Im Beerenland reagiert man auf diesen "Massenansturm" der Himbeeren mit einer rigorosen Preissenkung auf Erdbeerpreisniveau. 1 kg Himbeeren gibts um köstliche, gesunde 1,98. So billig waren Himbeeren noch nie.
23.08.2005 : Jetzt gibts Einkochpreise
Jetzt gibts Einkochpreise
Himbeeren zum Erdbeerpreis
Ab heute, 23. August, gibt es im Beerenland Einkochpreise.
1 kg Himbeeren 1,98
1 kg Brombeeren 3,25
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